I´m actually a very nice person…

Jun 23, 2015 | Thoughts | 0 Kommentare

…until you piss me off.

Grundsätzlich stehe ich nicht besonders auf Klamotten mit großflächigen, meiner Meinung nach eher belanglosen, Prints, die eine „Lebensweisheit“ zum Ausdruck bringen sollen.

Aber bei diesem Maxitop von Gisel konnte selbst ich nicht widerstehen. Wobei mich nicht diese wirklich sehr zu mir passende Aussage zum Kauf des Oberteils veranlasste, sie war vielmehr das Sahnehäubchen.

Ich finde dieses Shirt einfach unglaublich toll – ich liebe einfach diesen Schnitt. Oben fällt es etwas weiter, so dass es sich sehr schön asymmetrisch tragen lässt (genau mein Ding!). Für mich besonders lockend ist auch der gewisse Bling-Faktor gewesen, den das Top hergibt.

Für einen lässigen Alltagslook kombiniere ich es einfach mit bequemen Stiefeln, Sneakern oder Booties und einer coolen Lederjacke.

Doch auch an so manchen Abenden hat mich das gute Stück, dann allerdings zu sexy Higheels und schicker Handtasche, begleitet. Und ich kann garantieren, mit diesem Teil und diesem Statement bleibt man nicht lang unentdeckt. Ich wurde tatsächlich das ein oder andere Mal gefragt, ob ich denn eigentlich wisse, was auf meiner Kleidung steht. Wobei ich in diesen Fällen glaube, dass die Bedeutung nicht richtig erfasst wurde, sondern lediglich die Worte übersetzt worden.

Egal, ob falsch verstanden, weil wörtlich übersetzt, oder Bedeutung richtig erfasst, das Oberteil ist, oder besser gesagt – ich bin – aufgefallen und damit hat das Statement-Maxitop eindeutig seinen   – nicht rein modischen – Zweck erfüllt.

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Noch einige Worte zum Statement:

Vielleicht geht es euch ja ganz ähnlich wie mir. Ich bin grundsätzlich eine extrem aufgeschlossene Person und versuche mich weitestgehend von Vorurteilen zu distanzieren, d.h. ich trete jedem Menschen gleichermaßen zunächst interessiert und freundlich gegenüber. Stellt sich dieser Mensch früher oder später jedoch … – nennen wir das Kind einfach mal beim Namen –  … als Arschloch heraus, so habe ich auch keine Hemmungen von meiner anfänglichen Freundlichkeit Abstand zu nehmen. Und das auf sehr direkte Weise. Ich habe kein Problem damit, ganz offen zu zeigen und sagen, worin mein Problem mit der betreffenden Person liegt. In den meisten Fällen stößt meine Direktheit dann nicht gerade auf Zustimmung, aber aus welchem Grund sollte ich jemandem meine Zuneigung vorspielen, der weder diese und noch nicht einmal ihren Anschein verdient hat? Dann wähle ich doch lieber den offensiven Weg – ich hasse es, wenn mir jemand ins Gesicht lächelt und nur hintenherum zum Ausdruck bringen kann, dass ich und meine Art ihm nicht zusagen – dann doch lieber direkt „IN DEIN GESICHT“ . Und so handhabe ich es.

Meine Devise lautet also: Sei freundlich, sei aufgeschlossen, nimm dir nicht selbst die Chance in deinem Leben auf großartige Menschen zu treffen. Entpuppen sich diese dann aber als nicht ganz so großartig, scheue dich auch nicht davor dein Missfallen diesbezüglich klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen, auch wenn dass mitunter nicht ganz angenehm sein könnte (sowohl für dich, als auch für deinen Gegenüber). Aber warum Zeit damit vergeuden, mit Menschen zusammen zu sein, die einem nichts positives geben können? Meine Zeit ist rar, also lies mein Statement und überlege dann, ob du mich kennen lernen willst oder nicht. Das klingt vielleicht etwas radikal, aber so ist es eben..Ich halte nur wenig von „außen hui und innen pfui“!

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